Pressefrühstück Wien

Muhr vereint National- und Biosphärenpark

06.07.2018 erstellt von Landesmedienzentrum Salzburg

Nationalpark. Biosphärenpark. Beides, das haben nicht viele – der Lungau schon. Und auch die Gemeinde Muhr verbindet beide, sodass die neue Ausstellung "(M)Ursprung" hier mehr als schlüssig ist. Landesrätin Maria Hutter eröffnete heute den neuen Schwerpunkt und betonte dabei: "Die Kombination von Schutz der ursprünglichen alpinen Naturlandschaft und Förderung einer nachhaltigen Kulturlandschafts- und Regionalentwicklung hier in Muhr ergibt ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal, das Zukunft hat."

Die neue Ausstellung, die Nationalpark und Biosphärenpark so gut kombiniert, wie die beiden Konzepte zusammen passen, wurde von Andreas Zangl geplant und von Architekt Markus Meirhofer umgesetzt. Der Film "In der Mitte entspringt ein Fluss" der Dokumentarfilmer Rita und Michael Schlamberger ergänzt das Angebot in Muhr, wo dieser neue Schwerpunkt zu sehen ist. "Ich bin begeistert von der Umsetzung. Beide Schutzgebiete werden hier anschaulich präsentiert, es wird klar, wie gut die beiden Konzepte zusammen passen", so Landesrätin Hutter über ihre ersten Eindrücke. Auch sie selbst vereint als Nationalpark- und Naturschutz-Landesrätin Themen, die zusammen gehören.

Wo sonst als in Muhr?

600.000 Euro investierte die Nationalparkverwaltung in das Projekt, die Hälfte daraus stammt aus EU-Naturschutzgeldern. Die Lungauer Gemeinde drängte sich als Ausstellungsheimat förmlich auf, wie Nationalparkdirektor Wolfgang Urban weiß: "Hier gibt es zwei Besonderheiten: Den Ursprung der Mur, die als einziges Gewässer im Nationalpark nicht in die Salzach mündet und mit ihrem weiteren 444 Kilometer langen Verlauf Richtung Osten und Süden ganz andere Landschaftsräume erschließt. Und die Tatsache, dass Muhr ja sowohl Nationalpark- als auch Biosphärenparkgemeinde ist".

Offene Türen im Biosphärenpark "eingerannt"

"Die Idee hat uns gleich gefallen, die Nationalparkverwaltung rannte bei uns offene Türen ein, dass wir die Schutzgebiete gemeinsam präsentieren. Natur- und Kulturlandschaft gehören im Lungau ganz eng zusammen und der Erhalt dieser beiden 'Schätze' ist der Bevölkerung ein besonderes Anliegen. Diese Authentizität geben wir den Gästen in der Ferienregion Lungau weiter, machen sie bewusst", unterstreicht der Manager des Biosphärenparks Markus Schaflechner.

Nun fünf Schwerpunkt-Ausstellungen im Nationalpark

Damit hat der Lungau auch seinen eigenen Schwerpunkt bekommen. In Bramberg heißt dieser "Smaragde und Kristall", in Rauris "Könige der Lüfte", in Uttendorf "Wetter, Klima, Gletscher" und in Hüttschlag "Zwischen Himmel und Erde". Der Entschluss fiel gleich nach der Errichtung der "Nationalparkwelten" in Mittersill, einige Gemeinden sollten sich mit speziellen Themen befassen. Diese Mission ist nun vorläufig abgeschlossen, Fortsetzung aber nicht ausgeschlossen.

 

Medienrückfragen:

Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter,
Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126,
E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

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