Forschungsprojekte im Nationalpark Hohe Tauern

Im Jahr 2009 wurde das Forschungsprojekt „AVIFAUNA Nationalpark Hohe Tauern Kärnten und Salzburg” gemäß Bundesvergabegesetz EU-weit ausgeschrieben. Als bestbietender Auftragnehmer wurde die Bietergemeinschaft REVITAL Ziviltechniker GmbH und coopNATURA ermittelt. mehr

Im Jahr 2002 startete der Nationalpark mit dem Interreg-Projekt „TroutExamInvest“ das Artenschutzprojekt autochthone Forellen und es konnten genetisch reine Bachforellen des Donautypus im Windbach und im Anlaufbach gefunden werden. mehr

Im Jahr 1986 begann die Wiedereinbürgerung von Bartgeiern in der Hoffnung auf Nachwuchs, weshalb dieses Projekt zu den langfristigsten und erfolgreichsten Artenschutzprojekten in ganz Europa gehört. mehr

Inhalt dieses Forschungsprojektes ist, die Vielfalt an Arten des Nationalparks Hohe Tauern aufzuzeigen, indem das Vorkommen und die Verbreitung möglichst vieler verschiedener Lebewesen im Nationalpark systematisch erfasst und dokument werden. mehr

In den Jahren 2006 bis 2008 wurden unter der wissenschaftlichen Leitung von E.C.O. - Institut für Ökolgie Klagenfurt alle Biotoptypen gemäß der landesweit geltenden Kartierungsanleitung inklusive den Natura 2000-Lebensraumtypen auf der im Nationalpark Hohe Tauern noch fehlenden Fläche von 526 km² vollständig und flächendeckend kartiert. mehr

2008 startete das aus dem Interreg Alpenprogramm geförderte Projekt ECONNECT mit dem Ziel, Gebiete von hoher Biodiversität mit Korridoren und/oder Trittsteinen zu einem ökologischen Netzwerk zu verbinden, um den Schutz der charakteristischen Tiere und Pflanzen der Alpen zu gewährleisten, welche ansonsten vom Aussterben bedroht wären. mehr

Ziel des Forschungsprojektes ist, eine möglichst umfassende Erhebung der Artenvielfalt sowie eine nautrschutzfachliche Beurteilung des jeweiligen Artenspektrums und der unterschiedlichen Lebensräume darzustellen. Darüber hinaus sollen Dauerflächen in den Naturwaldreservaten gemäß dem Salzburger Naturwaldreservate-Programm eingerichtet werden. mehr

Inhalt dieses Forschungsprojektes sind die Erfassung der aktuellen Population der Gänsegeier, deren Lebensgewohnheiten, räumliche Nutzungsmuster und Habitatspräferenzen sowie parallel dazu anhand Literaturrecherche historische Gänsegeierdaten aufzuarbeiten. mehr

Im Frühjahr 2012 wurde das Forschungsprojekt "100 Jahre Nationalpark- und Naturschutzgeschichte in den Hohen Tauern" an den Historiker Dr. Patrick Kupper, ETH Zürich, und sein fünf-köpfiges Team aus Österreich und Deutschland übergeben. Ein Jahr lang war die fachliche Recherche, quellenkritische Aufbereitung und (popular-)wissenschaftliche Darstellung der facettenreichen Geschichte der mittlerweile ersten 100 Jahre an Ideen und Initiativen zur Erreichtung eines großräumigen Natur- und Landschaftsschutzgebietes in den Hohen Tauern Inhalt des Forschungsprojektes. mehr

In einem dreijährigen Projekt wurde der Nationalpark Hohe Tauern als Untersuchungsgebiet für die Errichtung und Entwicklung eines mehrstufigen, interdisziplinären und langfristigen Beobachtungsprogrammes wegen seiner Vielfalt an noch inaktiven Gewässer-Ökosysteme und seiner hochalpinen Lage von der Universität Innsbruck unter Leitung von Dr. Leopold Füreder ausgewählt. Nach der Feldsaison 2013 wurde unmittelbar der erste Wiederholungsdurchgang bis 2016 angeschlossen. mehr

 

 

Mit dem Projekt CC-HABITALP wird versucht, die inhaltlichen, methodischen und technischen Anforderungen an ein Monitoring von luftbildsichtbaren Veränderungen in alpinen Räumen zu klären und zu standartisieren, um die Landschaft in ihrem Wandel beobachten zu können. mehr

Inhalt dieses Projektes ist die Verbreitung von FFH-Lebensraumtypen und -Tierarten, die Ermittlung von deren Erhaltungszuständen, die Aufbereitung aller vorhandenen Daten und Informationen in einer Datenbank, die Identifikation von Maßnahmen und Projekten zur Erhaltung des günstigen Erhaltungszustands sowie das Aufzeigen eventueller Datendefizite in den Nationalpark-Anteilen Salzburg und Kärnten. mehr

Von 2009 bis 2011 wurde in einem drei-jährigen Projekt unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Lothar Schrott der Universität Salzburg das aktuelle Vorkommen von Permafrost in fünf Testgebieten verteilt über die gesamte Nationalparkregion erfasst. mehr

Im Zuge des Interreg II Projektes "AQUILALP" erfolgte in den Jahren 2002 - 2005 die Ersterhebung der Steinadler-Population im gesamten Nationalpark. mehr

 

 

Das Forschungsprojekt Steinwild-Telemetrie - Raumverhalten des Alpensteinbockes in den Hohen Tauern soll Aufschluss über das Wanderverhalten des Steinwildes und über die Verbindungen zwischen den Teilpopulationen ergeben. mehr

 

 

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Christian Komposch, ÖKOTEAM - Institut für Tierökologie und Naturraumplanung Graz, wurden alle Belege und Daten aus einer der bedeutensten Weberknecht-Sammlungen zum Nationalpark Hohe Tauern aus den 1960er- und 1970er Jahren des Salzburger Naturforschers Albert Ausobsky wissenschaftlich überarbeitet und digitalisiert. mehr

 

 

Die Nationalparkverwaltung pachtet und betreibt im Habachtal im Bramberg ein ca. 3.000 ha großes Forschungsrevier, um praxisrelevante Fragen im Wildtiermanagement und in der Jagd zu beantworten. mehr

Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein "Langzeitprojekt" und dabei mit seinen 1.856 km² ein Schutzgebiet enormer Größe und Vielseitigkeit. Eine Herausforderung, die in diesem Zusammenhang gemeistert werden muss, ist ein solides Daten-, Informations- und Wissensmanagement, wie beispielsweise Langzeitmonitorings, Erstellung von Datenbanken und zukunftsgerechte Planungen. mehr

 

 

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