Partnerschulen ‚stürmen‘ den Nationalpark

05/06/2015 created by Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

1.300 Schülerinnen und Schüler beim 6. Partnerschulfest in Uttendorf

Die Beliebtheit der Partnerschulfeste der Nationalparkverwaltung ist auch bei der mittlerweile 6. Auflage ungebrochen. Rund 1.300 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Salzburger Nationalparkregion erleben - aufgeteilt auf Dienstag (5.5.15) und Mittwoch (6.5.15) - einen ganzen Vormittag in Uttendorf in einem attraktiven Stationenbetrieb die Vielfalt des Nationalparks.

In der Salzburger Nationalparkregion gibt es 42 Partnerschulen mit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler, welche durch eine mittlerweile schon 8 Jahre lange großzügige Unterstützung durch Ja!Natürlich alle Bildungsprogramme des Nationalparks kostenlos nutzen können. Natürlich auch die Teilnahme am Partnerschulfest inklusive An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einer gesunden Jause von Ja!Natürlich.

 

„Die Kinder und Jugendlichen der Nationalparkregion werden in wenigen Jahren in unterschiedlichen Bereichen, ob am Arbeitsplatz, in Tourismusverbänden, Vereinen, in Gemeindestuben oder als Vertreter bestimmter Interessen am und im Nationalpark die Zukunft unseres Schutzgebietes gestalten“, räumt NP-Referentin LH-Stv.Dr. Astrid Rössler den Schulpartnerschaften mit der Nationalparkverwaltung einen ganz besonderen Stellenwert ein.

Die große Zahl der Anmeldungen zum Partnerschulfest bringt es mit sich, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung von den beiden Zivildienern über Ranger und Berufsjäger bis zur Juristin an diesen beiden Tagen für die Umweltbildung im direkten Einsatz stehen, freut sich NP-Dir Wolfgang Urban. „Das Arbeiten mit und für unsere Kinder und Jugendlichen, noch dazu im Rahmen der Umweltbildung ist sinnstiftend und motivierend zugleich. Niemand bleibt da gerne in der Nationalparkverwaltung im Büro zurück. Sogar pensionierte Mitarbeiter helfen uns da mit ungebrochenem Engagement aus.“ Insgesamt werden die 1.300 Schülerinnen und Schüler von 120 Pädagoginnen und Pädagogen begleitet, 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung inklusive externe Partner wie beispielsweise der Kräutergartenverein Hollersbach betreuen die Stationen.

Bei jedem Partnerschulfest lassen sich die Ranger des Nationalparks, dieses Mal unter der Leitung von NP-Ranger Ekkehard Heider, immer wieder neue spannende wie lehrreiche Stationen einfallen. Die Schülerinnen und Schüler können ihr Wissen über den Nationalpark erweitern und spielerisch unter Beweis stellen wie beim Nationalpark Memory oder beim Ökologischen Fußabdruck. Bei einer Wildtierstation erklären die Berufsjäger des Nationalparks nicht nur die Lebensweise der im Nationalpark heimischen Tiere, sondern brachten auch Utensilien und Ergebnisse der modernen Wildtierforschung mit, wie ein ‚GPS-Halsband‘ für Hirsch und Gämse. Handwerklich aktiv werden die SchülerInnen bei der Herstellung von Produkten aus Kräutern des Nationalparks und beim Filzen. Die bekannte Wolf- und Wildnis Expertin Gudrun Pflüger ist erstmals mit spannender Bewusstseinsbildung zu den großen Beutegreifern mit dabei.

Mittlerweile besucht der Nationalpark über das ganze Schuljahr hinweg Pflichtschulen des ganzen Landes im Rahmen der Trinkwassertage, der Wasserschule oder der Klimaschule. Gerade im Mai und Juni, sowie September und Oktober sind aber auch viele Schulklassen aus ganz Österreich zu Gast im Nationalpark Hohe Tauern. Urban kann von 24.500 betreuten Schülerinnen und Schüler im Jahr 2014 berichten, das ist keine kleine Anzahl, wenn man bedenkt, dass die ‚Teilungszahl‘ mit 15 pro NP-Ranger ein sehr strenges Qualitätskriterium darstellt.

Eines steht für Rössler und Urban jedenfalls fest: „Jede noch so kleine Aktivität der Nationalparkverwaltung im Bereich der Umweltbildung ist eine gute Investition in die Zukunft des Naturschutzes in unserem Land.“  Auch im neuen Salzburger Nationalparkgesetz wurde deswegen mit Inkrafttreten der Novelle im Februar 2015 die Umweltbildung als eigenes Ziel und gleichwertig mit den Schutz- und Erhaltungszielen verankert.

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