Wanderer während der Glocknerrunde
Landschaft Glocknerrunde
Urlaub in der Ferienregion
Ausblick während der Glocknerrunde

Glocknerrunde

In 7 Tagen rund um den Großglockner

Beim Wandern in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern kommen Naturabenteurer auch mit dem „höchsten Österreicher“ auf Tuchfühlung. Die Glocknerrunde ist in jeder Hinsicht ein Erlebnis auf „hohem Niveau“. Sie führt in sieben Tagen von Hütte zu Hütte rund um den höchsten Punkt der Alpenrepublik. Die Runde verläuft weitgehend im hochalpinen Gelände, ist jedoch gletscher- und seilfrei. 

     

Hier kommen Sie dem Himmel ein beträchtliches Stück näher

Die Bergwanderer sollten Alpinerfahrung, Kondition und Trittsicherheit haben. Täglich wird drei bis acht Stunden gewandert. Übernachtet, gerastet und aufgetankt wird in Schutzhütten. Ein Gipfelerlebnis für Körper, Geist und Seele ist die Begegnung mit dem höchsten Berg Österreichs, der aus verschiedenen Blickwinkeln und zwischen Morgendämmerung und Abendrot in seiner majestätischen Schönheit erstrahlt.

Neben guter Ausrüstung und der genauen Beobachtung der Wettersituation, sind alpine Erfahrung, Kondition und Trittsicherheit Grundvoraussetzungen für eine genussreiche und sichere Glockner-Umrundung. Bei den Tagesetappen sind insgesamt Höhenunterschiede bis zu 3.000 Höhenmeter (Auf- und Abstieg) und Gehzeiten bis zu 8 Stunden zu bewältigen. Alternativ zu den anspruchsvollen, langen Etappen werden auch einfachere, teils kürzere Varianten vorgeschlagen.

Wenig erfahrene Bergwanderer sollten die Glocknerrunde in Begleitung eines Bergführers gehen. Bis in den Sommer (Juli!) kann das Queren harter Altschneefelder, insbesondere in steilen Rinnen, eine große Gefahr darstellen. Steigeisen oder Grödel sollten in dieser Zeit unbedingt mit im Rucksack sein.

Ausrasten, Stärken und Nächtigen

Am Ende jeder Etappe laden Schutzhütten oder Gasthöfe zum Ausrasten, Stärken und Nächtigen ein. Alpine Schutzhütten sind in ihrer Ausstattung und Bewirtschaftung durch die schwierige Ver- und Entsorgung, die Höhenlage, das extreme Klima und die oft langen Zustiege auf einfache Bedürfnisse abgestimmt! Nach jeder Etappe besteht die Möglichkeit, die Glocknerrunde zu beenden und in die Nationalparkgemeinden Kaprun, Uttendorf, Kals, Heiligenblut und Fusch abzusteigen, um dort in Pensionen, Gasthöfen oder Hotels zu nächtigen.

Wer die Glocknerrunde mit seinem Hund unternimmt, sollte dies unbedingt bei der Reservierung auf den Schutzhütten und in den Gasthöfen bekannt geben. Die Glocknerrunde ist nur während der Bewirtschaftungszeiten der Schutzhütten in den Sommermonaten möglich.

Die Umrundung des majestätischen Großglockners verbindet nicht nur die drei Bundesländer Kärnten, Salzburg, und Tirol, sie stellt auch ein gemeinsames Anliegen für den Schutz des einmaligen Naturraums im Nationalpark Hohe Tauern dar. Der Österreichische Alpenverein, der Deutsche Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern wünschen Ihnen auf Ihrer Glocknerrunde unvergessliche und unfallfreie Natur- und Bergerlebnisse!

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