ÖKOREGELN

für Reisen mit Sanfter Mobilität in naturgeschützten Räumen:

1) Öko-Logisch richtiges Reiseverhalten beginnt bereits mit der Anreise:

Planen Sie die Anreise in sensible, naturgeschützte Alpinregionen so, dass Sie umweltbewusst und ökonomisch
erfolgt. Mehrere Mitreisende in einem PKW, noch besser natürlich die Anreise mit dem öffentlichen Personenverkehr wie Bus und/oder Bahn sowie Tälertaxi. Energieprojekt auf der Postalm Das Interesse der Gäste an der Infrastruktur der Schutzhütte, die Tücken des Wetters wie Klimawandel und Permafrostaufbruch, die behördlichen Auflagen und die wachsenden Ansprüche der Besucher haben dazu bewogen dieses Forschungs- und Pilotprojekt zu realisieren.

Es soll ein Gesamt-Energiekonzept auf Basis von 100% erneuerbarer Energietäger erstellt werden, um in der sensiblen Region des Nationalpark Hohe Tauern neben den ökologischen Vorteilen auch die komplette Unabhängikeit von der externen Energieversorgung (Diesel) zu schaffen. Gleichzeitig soll auch dasTälertaxi auf Basis erneuerbarer Enegerie betrieben werden.
Zielsetzung ist es die Öffnungszeiten nicht zu verringern sondern auszuweiten; den Besuchern des Nationalpark Hohe Tauern die Möglichkeit zu bieten die wunderbare Natur zu den verschiedensten Jahreszeiten hautnah zu erleben.

Deshalb startet nun ein Demonstrationsprojekt das europaweit Schule machen könnte. Mehr Informationen erhalten Sie auf www.postalm-energie.at

2) Planen Sie Ihre Reise / Ihre Touren so, dass Sie sich selbst und die Natur in der Sie sich bewegen, bestmöglich schützen:

Grunddvoraussetzung dazu: Gründliche Informationsbeschaffung vor Reiseantritt über die Zielregion und die dort möglichen Touren (egal ob auf Schusters Rappen oder mit dem Mountainbike). Wichtige Details: Was weiß man über die Natur bzw. wo gibt es Schongebiete, wo Naturschutzgebiete mit speziellen Regeln und Geboten im geplanten Reisegebiet?

> Wie kann die Tourenplanung und die Anreise in der Urlaubsregion möglichst ökologisch richtig erfolgen? >Ökologisch richtiges Verhalten am Urlaubsort heißt auch schonender Umgang mit der Kultur und den Eigenheiten der Bewohner in der bereisten Region. Die vor Ort lebenden Menschen wissen am besten, welche Touren wo, wann und wie gemacht werden können. Nutzen Sie die Angebote der regionalen Bevölkerung für Einkäufe von Proviant, für die Beförderung mit  Alpintaxis, das fachkundige Wissen von Berg- & Wanderführern sowie Mountainbaik-Guides in Verbindung mit Bus und Bahn vor Ort um zum Ausgangspunkt Ihrer Touren zu gelangen. Das Wetter ist in alpinen Regionen ein wesentlicher Faktor für die Tourenplanung. Informieren Sie sich rechtzeitig und täglich bei Einheimischen wie:
Ihrem Vermieter, Ihrem Berg- & Wanderführer aber auch im Gelände bei Menschen wie:
Hüttenwirten, Bergbauern, Jägern und im Forst arbeitenden Menschen über die regionalen Eigenheiten der Wetterentwicklungen und die entsprechende Wettervorschau für die Dauer Ihrer Tour (vom Beginn bis zum geplanten Zeitpunkt des Endes der Tour)

3) Sorgen Sie für optimale Ausrüstung:

Die Ausrüstung sollte der geplanten Tour entsprechen. Beraten Sie sich mit Berg- & Wanderführern über die Wahl Ihrer Ausrüstung und Bekleidung. Kartenmaterial soll immer auf aktuellem Stand sein und GPS sowie Kompass sind wichtige Orientierungshilfen in alpinem Gelände.

4)Persönliches Verhalten in alpinen Geländen zum Schutz der ökologisch sensiblen Naturräume:

> Ruhiges Verhalten in der Natur schärft die Sinne für ihre Geräusche und ermöglicht Wahrnehmungen, die bei zuviel Lärm niemals möglich sein würden. Lernen Sie zu Beobachten und auch Geräusche der Natur richtig zu interpretieren. Ihre lokal bestens informierten Berg- & Wanderführer sowie Mountainbike-Guides zeigen Ihnen, wie´s geht!

> Abfallvermeidung in der Natur ist selbstverständlich. Das Motto lautet: “Lassen wir möglichst nicht mal unsere Fußspuren zurück und nehmen wir nichts anderes mit als unseren Kopf voll fantastischer Eindrücke ....”

> Achten Sie darauf, dass offenes Feuer nur an den speziell dafür gekennzeichneten Feuer- & Grillplätzen entfacht wird. Werfen Sie keine Zigarettenstummel weg, auch die Pfeifenasche ist potentieller Brandstifter.
Keine Glasscherben, die wie Brenngläser wirken können, wegwerfen. Auch nicht unter Steinen verstecken. Der nächste Regen könnte sie herausspülen...

> Früchte des Waldes nur in der erlaubten Menge und zum Eigengebrauch mitnehmen. (max. 2 kg. Pro Person).

>Campieren und Lagern bitte nur mit vorheriger Einverständnis der Grundbesitzer. Sie würden es auch nicht besonders toll finden, wenn auf Ihrem Balkon plötzlich Durchreisende campieren würden :-)

> Meiden Sie zutrauliche Wildtiere. Die Tollwut ist eine gefährliche Krankheit und endet meisten tödlich. Lassen Sie Jungtiere unberührt und verlassen Sie sich deren Fundort um die im Verborgenen stehenden Muttertiere nicht zur endgültigen Flucht zu veranlassen.

5) Rücksicht ist die beste Vorsicht!

Reiten und Mountainbiken im Wald sind nur auf den eigens dafür ausgewiesenen Strecken gestattet.
Alpinsteige und Wanderwege sind Wanderinnen und Wanderern vorbehalten. Benutzen Sie nur die ausgewiesenen Wanderwege und Steige. Verlassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie die  beschilderten Mountainbikwege und Touren. Achten Sie auf die Rechte der Wald- & Feldbesitzer und die regional oft unterschiedlichen aber bitte zu beachtenden Einschränkungen bei Ihren Touren. Bei diesen geht es nicht darum Ihre Freiheit zu beschneiden – es geht immer um die Sicherheit und den Schutz von Natur und Mensch der sie bereist.

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