ITB 2019

Unberührter Winter im Nationalpark Hohe Tauern

19.11.2019 erstellt von Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

Im Winter kehrt Ruhe in den Gipfelregionen, auf den Almen und in den Wäldern ein. Einige Wildtiere halten Winterschlaf oder ruhen sich aus, andere wiederum trotzen der Kälte und den Stürmen. So wie es auch die Pflanzen und Bäume tun: Die Spitzfichten im Rauriser Urwald etwa haben sich über die Jahrhunderte mit besonders kurzen Ästen den Schneemassen angepasst. Das Rotwild im Habachtal wiederum ist auf die Fütterung durch den Menschen angewiesen. Wer nun – alleine oder in Begleitung eines Nationalpark Rangers oder Skitouren-Guides – rausgeht in die Natur, erlebt diese von einer ganz anderen Seite: Ruhig, intensiv und unglaublich beeindruckend. Ein wahrhaft nachhaltiges Wintererlebnis.

Auf den ersten Blick scheint die Landschaft am Fuße der höchsten Berge Österreichs unter einer dicken Schneedecke zu ruhen. Doch auf den zweiten Blick wird schnell klar: Das Leben in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern geht auch im Winter weiter. Vielleicht etwas ruhiger und verhaltener, aber dennoch quicklebendig. Überall im Schnee findet man Spuren von Wildtieren, unter ihnen Schneehasen, Birkhühner, Füchse, Gämsen oder Hermeline. Der Winter ist eine harte Zeit für die Tiere und eine Einladung an Gäste, Naturliebhaber und Familien, deren Lebensraum einmal auf ganz neue Art zu entdecken.
 
Mit dem Nationalpark-Ranger raus in die Natur
Das Winterprogramm mit Nationalpark-Rangern richtet sich an die ganze Familie und umfasst unter anderem Winter- und Schneeschuhwanderungen etwa in den Rauriser Urwald, in den „Wiegenwald der Zirben“ im hochalpinen Stubachtal oder in die stillen Sulzbachtäler. Am Kitzsteinhorn führt einmal wöchentlich ein Nationalpark-Ranger durch die „Nationalpark Gallery“ im ganzjährig geöffneten und barrierefrei zugänglichen Ausflugsziel „TOP OF SALZBURG/Gipfelwelt 3000“ auf 3.029 Meter Seehöhe. Mit der neuen, spektakuläre Seilbahnverbindung K-ONNECTION von Kaprun aufs Kitzsteinhorn kann die Erlebnistour „Kitzsteinhorn Explorer Tour“ unternommen werden: Teilnehmer nehmen komfortabel die Adlerperspektive ein und überwinden in Begleitung eines Rangers vier Klima- und Vegetationszonen vom Tal bis zum ewigen Eis des Gletschers.
 
Psssst….! Hier können Rehe und Hirsche aus nächster Nähe beobachtet werden
Ein besonders beeindruckendes Erlebnis ist die Wildtierfütterung in Bramberg. In den Wintermonaten geht es in Begleitung von erfahrenen Nationalpark-Jägern zu einem abgelegenen Futterplatz im Habachtal. Dort wird seit vielen Jahren Rehwild und Rotwild – darunter kapitale Hirsche – mit Heu gefüttert, damit es gut über den Winter kommt. Die Fütterung ist für die Tiere lebensnotwendig. Am Rande dieses Platzes wurde eine komfortable Beobachtungshütte errichtet, in der die Teilnehmer nach einer kurzen, stillen Wanderung Platz nehmen. Sind die Menschen sicher hinter Glas, trauen sich langsam die ersten Tiere aus den Schatten der Bäume: Sie können – bestens ausgestattet mit Ferngläsern und aus unmittelbarer Nähe – bei ihrer Mahlzeit beobachten werden.
 
Die Hohen Tauern sind ein Paradies für Skitourengeher
Die Hohen Tauern bieten mit ihren Almen und Gipfeln das ideale Terrain für Skitouren. Der Bergsport liegt seit Jahren im Trend und erfüllt alle Ansprüche an Wintergenuss, Individualität und Naturnähe: Die Ruhe am Berg, der Aufstieg in alpines Gelände, die Aussicht vom Gipfel und zum Schluss die Abfahrt durch den Firn- oder Tiefschnee findet immer mehr Anhänger. Viele Hochtouren sind erst im Frühjahr möglich, doch auch während der kalten Wintermonate lässt es sich herrlich eine Spure nach oben ziehen.

  • Zu den Klassikern in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zählen die Routen auf den Hohen Sonnblick (3.106 m), auf den Großvenediger (3.657 m) oder auf den Kloben (2.938 m) den man ab Ende April über die Großglockner Hochalpenstraße einfach erreicht und der eine gigantisch lange Abfahrt ins Käfertal verspricht. 
  • Die Weißsee Gletscherwelt wurde zum besten Skitourengebiet Österreichs gewählt. Ausgangspunkt der Routen ist der Enzingerboden (1.480m) an der Talstation der Weißsee Gletscherbahn in Uttendorf. Dort eröffnet sich das Skitourengebiet der Granatspitzgruppe – umgeben von einem herrlichen hochalpinen Panorama mit 22 markanten Gipfeln, davon 12 über 3.000 Meter. Die Anstiege zu den verschiedenen Starts (Scharten, Gipfel) sind je nach Aufstiegsrouten leicht bis anspruchsvoll (zwischen 2,5 und 7 Stunden). Kurze Anstiege und kilometerlange Abfahrten im unberührten Gelände lassen das Herz jedes Skitourengehers höher schlagen. 
  • Im Gasteinertal werden Skitourencamps für Wieder- und Neueinsteiger, aber auch für gestandene Bergsportler angeboten. Neben der richtigen Vorbereitung, Tourenplanung und der Navigation im Gelände wird großer Wert auf Lawinenkunde und Notmaßnahmen gelegt. Nur wer Gefahren erkennt, kann sie vermeiden. Für die Qualität der Schulungen sorgen staatlich geprüfte Berg- und Skiführer aus der Region.

 
Unberührte Winterlandschaft hautnah erleben

(Zeitraum: Jänner bis März 2020)
4 Übernachtungen mit Frühstück
Skitourentechniktraining
Rangerwanderung
Wildtierbeobachtung
Eintritt in die Nationalparkwelten in Mittersill 
ab € 369,00 pro Person/ ****Hotel
ab € 289,00 pro Person/ ***Hotel 

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PRESSEKONTAKT
Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
Christine Reichholf
E-Mail: christine.reichholf@nationalpark.at
T: +43 6562 40939-14·| F: +43 6562 40939-20

Gerlosstraße 18, A-5730 Mittersill 
christine.reichholf@nationalpark.at

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