Nationalpark kommt in die Stadt

13.06.2016 erstellt von Nationalparkverwaltung Salzburg

Rössler: Umweltbildung als wichtiger Schwerpunkt des Nationalparks Hohe Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern besuchte am Freitag, 10. Juni, die Stadt Salzburg. Die schon in den vergangenen Jahren sehr erfolgreiche und beliebte, speziell für die Schulen der Stadt Salzburg konzipierte Veranstaltung "Der Nationalpark kommt in die Stadt" fand diesmal im Schlosspark von Hellbrunn statt. Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler konnte gemeinsam mit Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban und seinem Team rund 500 Schülerinnen und Schüler aus 21 Schulklassen aus der Landeshauptstadt begrüßen.

 

"Die Salzburger Kinder und Jugendlichen – egal ob aus der Nationalparkregion oder aus Stadt oder Land Salzburg - sind es, die in wenigen Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft, Gesellschaft oder Politik die Zukunft unseres Nationalparks mitentscheiden werden. Deswegen ist es wichtig, über dieses Salzburger Naturschutzjuwel Bescheid zu wissen, um es wertschätzen und schützen zu können", so Rössler. "Jede noch so kleine Aktivität der Nationalparkverwaltung im Bereich der Umweltbildung ist eine gute Investition in die Zukunft des Naturschutzes in unserem Land."

Die Schülerinnen und Schüler haben an verschiedenen Stationen ihr Wissen über den Nationalpark erweitern und spielerisch unter Beweis stellen können. Ob bei den Wissensstationen zu Wildtieren oder Klima oder bei den Spiel- und Bewegungsstationen wie Hexenküche und Hexentanz -  in der Nationalpark Umweltbildung geht es stets um die Kombination von Naturwissen und Naturerlebnis. Es ist nachgewiesen, dass diese Art der Naturvermittlung nicht nur nachhaltiges Wissen, sondern auch Handlungsbewusstsein bewirkt. "Bildung und Besucherinformation wird in der Nationalparkverwaltung daher gleichwertig mit den Naturschutzaufgaben gesehen. Das trägt auch ganz stark zur Motivation unserer rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei", ist Urban überzeugt.

Auch heuer wird es nicht bei der Schulveranstaltung "Nationalpark kommt in die Stadt" in Hellbrunn bleiben. Schon für Ende Juni sind für das zweitägige "Partnerschulfest" in Hollersbach 50 Schulklassen mit 1.200 Schülerinnen und Schüler aus der Nationalparkregion angemeldet. Über das ganze Schuljahr hinweg besuchen die Ranger der Nationalparkverwaltung die Pflichtschulen im Land im Rahmen der Trinkwassertage, der Wasserschule oder der Klimaschule. Gerade im Mai und Juni sowie im September und Oktober sind auch viele Schulklassen aus ganz Österreich zu Gast im Nationalpark Hohe Tauern. Nationalpark-Direktor Urban kann Rössler von 23.000 betreuten Schülerinnen und Schülern im Jahr 2015 berichten, das ist keine kleine Zahl, wenn man bedenkt, dass die Teilungszahl mit 15 Kindern pro Nationalpark-Ranger ein sehr strenges Qualitätskriterium darstellt.

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