Nationalpark Science Center

im Nationalparkzentrum Mittersill

Science Center werden weltweit als bildungs- und technologiepolitische Instrumente eingesetzt. Sie sensibilisieren die Öffentlichkeit - vor allem die junge Generation - für Wissenschaft und Technik sowie für deren Wechselbeziehung zu Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus schaffen Science Center öffentliche Plätze der Interaktion und Kommunikation. Hier werden Denkprozesse angeregt, Lösungswege angedacht und erprobt. Durch interaktives, informelles Lernen werden naturwissenschaftliche und/oder technische Phänomene im wahrsten Sinn des Wortes „begreifbar“.

Im NP-Science Center in Mittersill stehen zwei Laborräume für junge ForscherInnen bereit, hier können sie ihrer Neugierde freien Lauf lassen. Mittels anschaulichen Experimenten, interaktiven Modellen und dem Fachwissen der Nationalpark Ranger erforschen sie das Leben und Klima im Hochgebirge, die Geologie des Tauernfensterns, u.v.m.

Mitglied im Verein ScienceCenter-Netzwerk

Das ScienceCenter-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von über 130 PartnerInnen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung, Ausstellungsdesign, Kunst, Medien und Wirtschaft. Ziel des Netzwerks und seiner Partner ist es, Wissenschaft auf leicht zugängliche Weise unmittelbar erlebbar und begreifbar zu machen.
Die Umweltbildung des Nationalparks Hohe Tauern Salzburg ist seit Juni 2007 Partner im ScienceCenter-Netzwerk.

Mehr zum Verein: www.science-center-net.at

Acht verschiedene Module können hier gebucht werden, die Dauer eines Moduls beträgt 2 Stunden.

Im Nationalparkzentrum in Mittersill befindet sich auch die größte Ausstellung rund um das Schutzgebiet – die NationalparkWelten. Wir empfehlen als Ergänzung zu einem Modul im Science Center auch eine von einem Nationalpark-Ranger geführte Tour durch die NationalparkWelten zu buchen.

Kosten SC Modul pro Schulklasse: € 100
(Teilungszahl 15 SchülerInnen)
Kosten SC Modul und Weltenführung pro Schulklasse: € 150

Vision Globe

Ein interaktiver Video-Globus der neuesten Generation wurde 2013 im Science Center installiert. Auf dem Globus werden Inhalte zum Thema Klima und Wetter (Natürliche Einflussfaktoren, Klimafaktoren, Einfluss des Menschen, Entwicklung, …) visualisiert und animiert.
In mehreren der nachfolgenden Module werden Animationen auf dem VisionGlobe gezeigt.
Zudem ist für SchülerInnen zwischen 14 und 16 Jahren ein eigenes Modul in Arbeit, welches sich hauptsächlich mit dem Thea „Klimawandel“ beschäftigt.

Module im Science Center

Überleben im Hochgebirge - alpine Ökologie

(empfohlen ab der 3. Schulstufe)
Im Gebirgsmodell schneit es kräftig. Das Relief und der Wind verteilen den Schnee aber nicht gleichmäßig, sondern nach einem bestimmten Muster. Steinbock, Murmeltier, Schneehase oder Schneehuhn – alle haben unterschiedliche Strategien entwickelt, um den Winter im Hochgebirge zu überleben.
Aber auch im Sommer wechseln kalt und heiß oder feucht und trocken sehr rasch und kleinräumig. Mit unterschiedlichen Tricks haben sich Tiere und Pflanzen daran angepasst. So benötigt der Alpenweißling 30-40°C „Betriebstemperatur“, das erreicht sein dunkler Körper nur, wenn er seine Flügel zu Sonnenkollektoren anwinkelt.

Mikrowelt des Nationalparks

(empfohlen ab der 3. Schulstufe)
Mit Kescher und Lupe geht es zunächst hinaus in Wald, Wiese und ans Gewässer. In Bodenstreu und Wasser verbergen sich eine Vielzahl von Kleinstlebewesen und Organismen. Zurück im Labor werden die Geschöpfe unter dem Mikroskop zu riesigen „Ungeheuern“.
Anhand der Artenzusammensetzung der Mikrowelt lassen sich schließlich Rückschlüsse auf die Güte der Gewässer und Böden ziehen.

Nationalpark mit offenen Ohren

(empfohlen ab der 3. Schulstufe)
Jeder Lebensraum hat seine typische Geräuschkulisse - sei es das Murmeln eines Baches, das Rauschen des Windes in den Baumkronen oder die Laute verschiedener Tiere.
Mit Hilfe des Audioturms können aus 80 verschiedenen Möglichkeiten die Geräusche eines speziellen Lebensraumes zusammengestellt werden und eine eigene spannende Geschichte dazu erfunden werden.

Ein Gebirge entsteht

(empfohlen ab der 6. Schulstufe)
Wie sind die Alpen entstanden? Was ist die Pangäa?
Vor 60 Millionen Jahren driftete die Afrikanische Platte nordwärts gegen die Europäische Platte. Durch diesen Zusammenstoß der Kontinente wurden Gesteine umgewandelt, ganze Gebirgspakete übereinander geschoben und letztlich der Alpenbogen herausgehoben. Diese Hebung ist bis heute nicht abgeschlossen.
Die Sand-, Mehl- und Ziegelsandschichten im Auffaltungsmodell veranschaulichen die Entstehung dieses faszinierenden Gebirgszuges.
Durch die unglaubliche Kraft des Wassers und der Gletscher wurde die heutige Erscheinung unserer Landschaft und Täler geprägt. In verkleinerter Form werden diese Prozesse in der Erosionswanne nachempfunden.

Höhenstufen - Reise in die Arktis

(empfohlen ab der 6. Schulstufe)
Bei einer Bergtour von den Tälern bis in die höchsten Gletscherregionen des Nationalparks werden sämtliche Klimazonen Mittel- und Nordeuropas durchwandert.
Tiere wie der Schneehase oder das Schneehuhn sind während der Eiszeiten aus der Arktis zu uns eingewandert.
Anhand des Gebirgsmodells und der Nordhalbkugel werden Tiere und Pflanzen den entsprechenden Höhenstufen und Vegetationszonen zugeordnet.

Wetterküche und Klimalabor

(empfohlen ab der 6. Schulstufe)
Im Hochgebirge zeichnet sich der Klimawandel sehr deutlich ab. Gletscher ziehen sich zurück, Bergstürze machen Wege unpassierbar, auch die Tier- und Pflanzenwelt reagiert. Mit spannenden Experimenten rund um die Wetterelemente Föhn, Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck und Wind werden die Prozesse der Wetterentstehung verständlich gemacht.
Die extremen Klimaverhältnisse im Hochgebirge werden dabei ebenso erklärt, wie grundlegende Prozesse der Klimaerwärmung. In einer Co2-Miniatmosphäre wird sogar der Treibhauseffekt nach wenigen Minuten messbar.

Schneeflocken und Eiswelten

(empfohlen ab der 6. Schulstufe)
Wasser in allen Aggregatszuständen prägt die Lebensumwelt in den Hohen Tauern. In gefrorenem Zustand kristallisiert Wasser zu Schneeflocken, Raureif und Eiskristallen aus.
In diesem Modul lernen die SchülerInnen die hexagonale Struktur von Schnee und Eis kennen und wie unterschiedlich sich diese auf die Beschaffenheit und in Folge auf unseren Umgang mit der Materie Schnee auswirkt.

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