Gewässer der Hohen Tauern

Die größten Gletscher der Ostalpen, die mächtigsten Wasserfälle Europas, reißende Gebirgsbäche, stille Bergseen und geheimnisvolle Klammen - Wasser tritt im Nationalpark Hohe Tauern auf vielfältige Weise in Erscheinung.

Im Nationalpark gibt es 279 Bäche, davon 57 Gletscherbäche, 26 bedeutende Wasserfälle und 10 Klammen. Weiters gibt es 551 Seen, die sich zwischen 27,03 ha und 35 m² Größe befinden. Von diesen Seen sind 131 mit (amtlichen) Namen versehen. Der Salzburger Anteil des Nationalparks umfasst 200 Seen, von denen sich 140 Seen in der Kernzone und 60 Seen in der Außenzone befinden.

Besondere Seen des Nationalparks im Überblick:

  • Auf stattliche 27 ha kommt der Kratzenbergsee im Hollersbachtal und ist damit der größte See des Nationalparks.
  • Der Schwarzsee im Lungau ist mit 56,8 m Tiefe der tiefste See im Nationalparkgebiet.
  • Im Uttendorfer Stubachtal befindet sich der höchstgelegene See, der Eissee, er liegt am Hochfürlegg in 2943 m Höhe.
  • Einer der wohl sagenumwobensten Seen des Nationalparks ist der Schödersee. Er ist ein periodischer See, der nur nach starken Regenfällen oder bei der Schneeschmelze in Erscheinung tritt.
  • Eine weitere Besonderheit ist der Sandersee im Vorfeld der Pasterze – er hat ein verzweigtes Rinnensystem und es findet eine Deltabildung statt.

Die Krimmler Wasserfälle sind nicht nur die größten Wasserfälle der Alpen sondern auch die größten Wasserfälle in ganz Europa, die eine heilende Wirkung auf Asthma- und Allergieerkrankungen haben.

Diese faszinierenden Gewässer des Nationalparks bieten aber nicht nur für das Auge einen besonderen Schmaus, sondern haben auch wichtige Funktionen für das Ökosystem.  So findet eine Vielzahl an verschiedenen Pflanzen in diesen Gewässern ihren Lebensraum, wie Algen, Moose und Makrophyten. Diese Pflanzen werden von unzähligen Tieren, die unter Wasser leben, genützt. Man kennt jedoch noch lange nicht alle Arten von tierischen Bewohnern der Pflanzen, aber die, die man kennt, reichen von besonders kleinen Tieren (Mikro- und Mesofauna) bis zu welchen, die auf dem Land und im Wasser leben (beispielsweise Libelle) bis zu verschieden großen Fischen.

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