Murmeltier

Das Alpenmurmeltier oder im Volksmund auch „Mankei“ genannt, lebt im Familienverband in unterirdischen Bauten. Diese befinden sich auf alpinen Rasen, Blockfeldern und Almflächen von 1.400 m bis 2.700 m Höhe. Mittels Pfiffen warnen sich die Murmeltiere gegenseitig bei Gefahr. Eine Pfeifserie kündigt Gefahren am Boden an, z.B. einen sich nähernden Menschen, ein lang gezogener Pfiff bedeutet „Gefahr aus der Luft“, meist durch einen Adler. 

Um 1800 kam es in den Hohen Tauern zur Ausrottung der Murmeltiere. Dies lag vor allem am „Mankei-Schmalz“, dem Fett des Murmeltieres, das nach wie vor als universelles Heilmittel geschätzt wird. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen die Murmeltiere in das Gebiet der Hohen Tauern zurück. Heute gehört es zu den wild lebenden Säugetieren, die in den Hohen Tauern am häufigsten beobachtet werden können.

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